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Chemnitz – Eine Reise wert

Chemnitz – das ist die Stadt in Sachsen, die seit einem Jahr nur noch mit rechtsradikalen Auswüchsen identifiziert wird. 

Dabei hat die drittgrößte Stadt Sachsens für Entdecker durchaus einiges zu bieten.  Natürlich kennen alle das Karl-Marx-Monument vor der haushohen Inschrift „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ (Kommunistisches Manifest) an der Oberfinanzdirektion (zu DDR-Zeiten: Rat des Bezirkes). 

Vor allem für Kunst-, Kultur- und Technikfans gibt es einiges zu entdecken. Direkt in Blickrichtung des „Nischl“ an der Brückenstraße steht die Stadthalle. Hier finden regelmäßig Konzerte und andere Musikveranstaltungen statt. Gleich nebenan steht der Rote Turm. Nur wenige hundert Meter weiter Richtung Norden kommt man zum Theaterplatz mit Petrikirche, Oper und der Kunstsammlung Chemnitz. 

Richtung Süden kommt man über die Bahnhofstraße zum Museum Gunzenhauser am Falkeplatz. Zur Sammlung Gunzenhauser gehören zahlreiche Bilder von Otto Dix, Alexander von Jawlensky, Johannes Grützke, Christian Rohlfs und Andy Warhol. Wenn man weiter auf der Zwickauer Straße geht, kommt man zum kleinen Museum für Sächsische Fahrzeuge und zum Sächsischen Industriemuseum.

Das ist aber noch lange nicht alles. Insgesamt beherbergt Chemnitz etwa 30 Museen, Theater, Galerien. Gerade erst Anfang Mai gab es die „Chemnitzer Museumsnacht der Moderne“, vergleichbar mit der l“Langen Nacht der Museen“ in Berlin. Von 17 Uhr bis 5 Uhr früh konnte man mit einem Ticket alle Ausstellungsorte per Shuttle-Bus besuchen. 

Kein Wunder also, dass die Stadt 2025 „Kulturhauptstadt Europas“ werden will.

Meine Bilder entstanden im April und Mai 2019:

Liebhaber der „Lost Places“ sollten die ehemaligen Wanderer-Werke aufsuchen.

© Christian Behring im Mai 2019

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Thema von Anders Norén