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RETTET DIE VERANSTALTUNGSBRANCHE

Unter dem Motto „Rettet die Veranstaltungsbranche“ demonstrierten am 14. August 2020 bereits zum 4. Mal Menschen, die im Kulturbetrieb tätig sind für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Indem sie symbolisch die Kultur zu Grabe trugen, machten sie darauf aufmerksam, wie bedroht ihre Jobs sind. Mitarbeiter der Clubs, Konzertveranstalter, Bühnenbauer, Techniker, Sicherheitskräfte – das sind nur einige der Jobs, die vernichtet werden, wenn nicht bald etwas passiert. Um darauf aufmerksam zu machen, zogen die Demonstranten am 14. August bereits zum 4. Mal durch Berlin.

Diesmal ging es vom S-Bahnhof Landsberger Allee zum Potsdamer Platz. Der vielleicht bekannteste Teilnehmer stand auf einem alten Barkas an den Turntables: Techno-DJ und Ikone Dr. Motte. Bis zum Jahresende sind inzwischen fast alle Konzerte in der Hauptstadt abgesagt.

Gut, ein paar Open-Air-Veranstaltungen sind für den September geplant. Aber jeweils 5.000 in der Waldbühne oder Wuhlheide ( wo sonst 22.000 bzw. 18.000 Platz finden) bei 10 Veranstaltungen – was ist das schon bei den hunderten Shows, die ins kommende Jahr verschoben wurden? Und, wer weiß, ob es die Clubs und Hallenbetreiber oder Veranstalter dann überhaupt noch gibt? Oder die Vermieter von Technik, Bussen, LKWs usw.?

Bis heute gibt es keine Aussage der Politik, keinen Plan, wann und wie es wieder los gehen kann. Kultur scheint nicht System relevant zu sein. Oder wie ist es zu erklären, dass es bis heute keinen Zeitplan gibt für den Re-Start?

Hier die Bilder der Demos:

© Christian Behring im August 2020

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Thema von Anders Norén