Behring-Photography

Pankow – Prenzlauer Berg – Weissensee

Was gibt es zum Berliner Stadtbezirk Pankow zu sagen? Womit fängt man an?

Vielleicht erst einmal, dass der heutige Stadtbezirk Pankow erst 2001 durch die Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Bezirke Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee entstand. Dadurch ist der Stadtbezirk heute mit seinen mehr als 400.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste. Aber auch flächenmäßig ist er der zweitgrößte Bezirk der deutschen Hauptstadt. Im Norden grenzt der Bezirk an das Land Brandenburg, im Süden reicht der Bezirk fast bis zum Alex und grenzt an den Bezirk Mitte. Im Osten an Lichtenberg und Friedrichshain, im Westen an Wedding.

Und kulturell?

Natürlich gibt es auch in der Hinsicht eine Menge zu entdecken.

Zum Einen befinden sich im Stadtteil Prenzlauer Berg zwei der drei großen Mehrzweckhallen: das Velodrom und die Max-Schmeling-Halle. Und dann gibt es auf dem Gelände der Kulturbrauerei  auch noch Kesselhaus, Maschinenhaus und Frannz Club. Des weiteren gibt`s hier ein Kino, Museum und den Soda Club.

Andere bekannte kulturelle Einrichtungen im Bezirk sind die Backfabrik, das Ballhaus Ost, Brotfabrik, Filmtheater am Friedrichshain, Kino Colloseum, Kino Toni, Pfefferberg, Prater, das Schloss Schönhausen, die Wabe, das Zeiss-Großplanetarium. 

Zu den bekannten Künstlern, die im Stadtbezirk heute zu Hause sind, gehören u.a. Axel Prahl, Flake (Rammstein), Henry Hübchen, Jasmin Tabatabei, Nora Tschirner.

Pankow war nach dem II. Weltkrieg der Ort, an dem sich die Führungsspitze der SED niederließ, bevor sie nach Wandlitz umzogen.

Heute stehen noch die Häuser, in denen einst Pieck, Grotewohl, Honecker mit seiner ersten Frau, Markus Wolf , Lotte Ulbricht sowie die Dichterfürsten Johannes R. Becher und Hans Fallada wohnten. Das nahegelegene Schloß Schönhausen war der Amtssitz des einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck. Später war es Gästehaus für internationale Staatsgäste, sogar bis in die 90er Jahre. Letzter Gast war die Königin Beatrix. Was mag sie wohl gedacht haben beim Anblick des lilafarbenen Bads?

In dem Bezirk befinden sich auch zahlreiche kleinere und größere Parks und bieten so viel Raum abzuschalten und zu entspannen.

Der Größte, aber nicht unbedingt bekannteste ist der Volkspark Prenzlauer Berg mit einer Fläche von über 20 Hektar. Zu den bekanntesten Parks gehören dagegen die eher winzigen auf dem Kollwitz Platz, Mauerpark und Helmholtzplatz.  Hier entstand auch einer der bekanntesten Berlin-Filme der jüngeren Vergangenheit: Sommer vorm Balkon.

Hier nun meine Bilder aus dem Bezirk, sortiert von Norden Richtung Süden, angefangen mit dem Schloß Schönhausen:

…Majakowskiring:

…Weissensee mit Brotfabrik, Kunsthochschule, Kino Toni und Jüdischem Friedhof:

… Volkspark Prenzlauer Berg:

…Thälmann-Park mit Zeiss Großplanetarium und der Wohnstadt Carl Legien (Unesco Weltkulturerbe):

…Helmholtz Kiez:

…Max-Schmeling-Halle:

… Mauerpark mit Amphitheater:

…Rund um die Schönhauser / Ecke Kastanienallee und Eberswalder Straße:

…Kulturbrauerei:

…Kollwitz Kiez mit Wasserturm und Museum:

und schlußendlich rund um Backfabrik und die Königstadt:

Natürlich ist das nicht alles, was es in dem Bezirk zu entdecken gibt. Also viel Spaß beim Rundgang und beim Suchen und Finden.

© Christian Behring im Juni 2020

Sollte Ihnen das Angebot gefallen, empfehlen Sie es gerne weiter.

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

© 2020 Behring-Photography

Thema von Anders Norén