Behring-Photography

NEW SOUND OF CLASSICAL im Kesselhaus

Donnerstagabend gab es ein ganz besonderes Konzerterlebnis im Kesselhaus der Kulturbrauerei: SONY Music und die DEAG luden ein zum NEW SOUND OF CLASSICAL. Gemeinsam luden Plattenfirma und Konzertveranstalter ein, um vier neue Musiker / Bands vorzustellen.

Unter dem Label NEW SOUND OF CLASSICAL fassten sie Musiker zusammen, die man weder als reine Klassik-Interpreten, noch als reine Pop-Musiker bezeichnen kann. Dazu gehörten TwoPlusFour, Dirk Maasen, Alexis Ffrench und Dardust.

TwoPlusFour sind ein ganz neues Crossover-Projekt, bestehend aus zwei Cellisten,  einem Violinisten, Bratschisten, Pianist und Schlagzeuger.

Im Gegensatz zu den anderen Protagonisten gibt es von ihnen auch noch gar kein Album, das sie vorstellen konnten. Eben echte Newcomer. Sie hatten deshalb auch das Pech, dass die Technik sich noch einspielen musste. Das ist halt das Los als Support. Nur blöd, wenn es ausgerechnet beim allerersten Live-Auftritt passiert.

Nach 20 Minuten war ihr Auftritt dann schon wieder vorbei. Esther Abrami, selbst eine bekannte Violinistin, kam am Ende auf die Bühne, um mit ihnen noch ein bisschen zu plaudern und dabei die Umbau-Pause zu überbrücken.

"Esther ABRAMI", New Sound Of Classical, Konzert, Kesselhaus, Berlin, 30.01.2020

„Esther ABRAMI“, Konzert, Kesselhaus, Berlin, 30.01.2020

Dirk Maassen war danach an der Reihe.

Er präsentierte erstmals Songs aus seinem Album „Ocean“, einen Tag vor dem Release. Zwischen den einzelnen Titeln bewies er auch noch sein Talent als Geschichtenerzähler.So erzählte er u.a. über sein erstes Konzert vor ganzen sieben Zuhörern. Beim letzten Titel wurde er dann von Esther Abrami an der Geige unterstützt. 

Als Zweiter kam der britische Pianist und Songwriter Alexis Ffrench auf die Bühne.

Alexis Ffrench könnte man sicher auch als den Richard Clydermann der Gegenwart bezeichnen. Er zündete förmlich ein Feuerwerk an romantischen Melodien. Auf dem Programm standen Titel seines letzten Erfolgsalbums „Emotional“ und seines für den März 2020 angekündigten neuen Albums „Dreamland“. Im April kommt er auch noch einmal für ein volles Konzert nach Berlin.

Absoluter Höhepunkt allerdings war der Auftritt von DARDUST alias Dario Faini.

Dafür war eine längere Umbaupause notwendig. Für seinen Auftritt hatte er sich 2 weitere Musiker und etliche Instrumente sowie eine imposante Live-Show mitgebracht. Und das Warten hatte sich gelohnt. Gleich beim ersten Song griff er zur Laser-Harfe – sehr beeindruckend. Schon dabei konnte man merken, dass der Italiener bei uns zwar bisher völlig unbekannt ist, in seiner Heimat aber zu den erfolgreichsten Musikern und Produzenten des Landes gehört. DARDUST ist für Dario Faini so etwas wie ein Herzens-Projekt ist.

Sein Auftritt war der absolute Wahnsinn!

Mal stand er am Keyboard, dann saß er wieder am Flügel, zum Schluß kam er gemeinsam mit seinen Kollegen als Trommler-Trio nach Vorne.  Immer wieder forderte er das Publikum auf, mitzumachen: mit den Fingern zu schnipsen, mit den Füßen zu stampfen oder aufzustehen und im Rhythmus der Trommeln mitzuklatschen.

Boten Dirk Maassen und Alexis Ffrench Musik zum Meditieren oder Träumen, so war es bei DARDUST die pure Energie, die jeden im Kesselhaus mitriss. Noch weit nach Ende seines Auftritt war diese Energie in der Halle zu spüren. Ein wirklich grandioser Abschluß dieses Abends mit dem NEW SOUND OF CLASSICAL.

Hier sind die Bilder in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit TwoPlusFour:

…Dirk Maasen und Special Guest Esther Abrami:

…Dem großen Romantiker des Abends Alexis Ffrench:

und dem Star aus Italien DARDUST:

© Christian Behring im Januar 2020

Sollte Ihnen das Angebot gefallen, empfehlen Sie es gerne weiter.

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

© 2020 Behring-Photography

Thema von Anders Norén