Behring-Photography

Mit dem UNU durch Berlin

Ein wunderschöner Sonntag, super für eine Testfahrt mit dem UNU.

Heute wollte ich sehen, wie weit ich mit einer Akkuladung tatsächlich komme. 50 Kilometer soll die Reichweite laut Hersteller sein, aber man weiß ja nie, ob das im Alltag auch wirklich so ist. Am Ende muß ich sagen, dass ich positiv überrascht war.

Meine Route führte erst mal gerade aus auf der Frankfurter Alle bis zum Alex. Zwischen durch habe ich immer wieder gehalten um ein paar Fotos zu machen: Frankfurter Tor, Kino International, Alexanderstraße. Dann links ab auf die Karl-Liebknecht-Straße. Weiter Unter den Linden, Scheidemannstraße bis zum Reichstag. Dann vorbei am HKW und Schloß Bellevue Richtung Großer Stern. Noch ein Bild mit der „Goldelse“ im Hintergrund. Weiter auf dem 17. Juni und links ab auf die Fasanenstraße bis zum Bahnhof Zoo.

Dabei immer die Anzeige für den Akku im Blick. Auf etwas mehr als 50 Prozent stand die Nadel hier. Deshalb habe ich mich nicht mehr groß aufgehalten und bin über Budapester Straße und Tiergartenstraße zurück. Einen kurzen Stopp habe ich noch an der Philharmonie eingelegt. Von der Potsdamer Straße bin ich dann auf die Leipziger und an der Alten Münze recht abgebogen. Dann noch einmal links ab auf die Lichtenberger Straße und am Strausberger Platz rechts auf die Karl-Marx-Allee. Ein allerletzter Stopp für ein Foto hinterm Frankfurter Tor und dann ab nach Hause.

Am Ende war der Akku mit ca. 40 Prozent doch noch erstaunlich voll.

Das liegt dann wohl an der Energierückgewinnung beim Bremsen. Die Anzeige braucht anscheinend immer etwas Zeit, bis der richtige Wert angezeigt wird. Für die Fotos hatte ich den UNU immer ausgemacht. Beim Wiedereinschalten war der Akku immer wieder voller als vor dem Ausmachen. Was natürlich Spaß macht: An der Ampel ist man mit der Schnellste, Wenn man nicht gerade neben einer Rennmaschine startet. Um so ärgerlicher: nach 100 Metern ziehen die Anderen dann doch vorbei. Um auf die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zu kommen, braucht  man doch länger als alle anderen. Ein Schwachpunkt ist auch die Anzeige der Blinker im Display. Bei Sonnenlicht ist das nur sehr schwer zu sehen. Die LED-Anzeige ist sehr klein. Das sollte man noch mal überarbeiten.

Wenn man wie ich noch nie Roller gefahren ist, muß man sich auch daran gewöhnen, wie der Roller losschießt, wenn man beim Anfahren zu viel Gas gibt. Beim Auto fahren kann man das vielleicht vergleichen mit der Kupplung und dem Schleifpunkt, nur dass der Elektroroller keine Kupplung und keine Gänge hat. Aber wenn man den Dreh raus hat, macht es einfach nur Spaß, geräuschlos durch die Stadt zu fahren.

 

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Hier die Fotos vom Sonntag mit dem UNU:

 

Am 14. September war ich ganz mutig und bin zur Waldbühne gefahren, das sind ca. 21 Kilometer. Auf dem Rückweg habe ich am Schiller-Theater kurz halt gemacht. Zum Ende wurde es ganz eng mit dem Akku. Die letzten 500 Meter bin ich mit 20 km/h auf der Straße lang geschlichen!

Am 20. September wollte ich noch einmal bei schönem Wetter rausfahren und ein paar Fotos machen. Über die Karl-Marx-Allee, vorbei am KOSMOS, über den Strausberger Platz bin ich bis zum Molkenmarkt gefahren. Zurück bin ich noch einmal zum Krankenhaus Herzberge gefahren. Am Vortag war ich dort am Filmset, hatte aber nicht daran gedacht, ein ordentliches Bild mit dem Krankenhaus zu machen.

Das sind die Bilder von den beiden Tagen:

 

© Christian Behring im September 2018

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